Montag, 26. Februar 2018

Rezension zu "Auf ewig mein"

Autor: Eva Völler
Erscheinungsdatum: 23.02.2018
Verlag: ONE
ISBN: 9783846600580
Preis: 15,00€

Bewertung: ★★★☆☆

Kaum haben Sebastiano, Anna und die Time School ihre Probleme mit Mr. Fitzjohn beseitigt, steht auch schon ein neues Problem an: Signor Moretti fordert die Freunde zu einem Spiel auf. Doch es ist nicht irgendein Spiel, denn es geht um Leben und Tod. 

Auch bei Band 2 der Time School Reihe finde ich das Cover wieder wunderschön. Gedeckte Farben, ein träumerischer Hintergrund und historische Anspielungen - sehr gelungen. 

Mir hat ja bereits der erste Teil der Time-School Reihe sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich gleich doppelt auf den zweiten Teil gefreut! 
Ich habe auch direkt sehr gut in die Geschichte gefunden, denn der Schreibstil ist wie immer super - man kommt leicht durch die Seiten, er ist nicht zu anspruchsvoll, lässt das Buch aber auch nicht langweilig werden. 
Die Begegnung mit Goethe am Anfang hat mir gut gefallen, ein amüsanter und leichter Einstieg. 
Und ich LIEBE es einfach, dass Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt" aufgegriffen wurde. Er ist einer meiner Absoluten Lieblingsautoren und diesen Roman habe ich geradezu verschlungen, sodass mein Herz gleich einen kleinen Sprung gemacht hat, als ich wusste, dass es sich bei diesem Buch einfach um eine sehr viel modernere Version dessen handelt. 
Mir hat dabei allerdings ein wenig die Action gefehlt. 
An vielen Punkten ging es einfach zu glatt, zu reibungslos. 
Natürlich wurden hier und da ein paar Hindernisse eingestreut, aber auch diese haben keine größeren Probleme verursacht, sondern wurden schnell beseitigt. 
Lediglich gegen Ende hin hat die ganze Geschichte an Fahrt aufgenommen und es ist endlich mal richtig viel auf einmal passiert - allerdings nicht zu viel, um den Leser zu verwirren. 
Die Charaktere haben mir auch wieder sehr gut gefallen, vor allem der liebe Barnaby; ihn konnte ich richtig ins Herz schließen. 
Bei Anna sieht die Sache da schon ein wenig anders aus. Mit ihr konnte ich bis zum Schluss nicht richtig warm werden, auch wenn sie gegen Ende durch ihren Einsatz doch noch ein paar Sympathiepunkte sammeln konnte. 
Und auch Sebastiano fand ich eher so la la. 
Er erschien mir in diesem Band einfach nicht der furchtlose Held und Beschützer, sondern eher wie eine Marionette, ein Schatten seiner selbst. 
Allerdings habe ich das Gefühl. dass das Schlimmste für die Freunde noch nicht ausgestanden ist und freue mich daher schon auf den nächsten Band.
 
Fazit: Dieser Band ist nicht ganz so Actionreich wie sein Vorgänger, überzeugt aber dennoch durch einen wunderbaren Schreibstil und eine unterhaltsame Geschichte. 3,5 Sterne! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen