Dienstag, 23. Januar 2018

Rezension zu "Selkie"

Autor: Antonia Neumayer
Erscheinungsdatum: 10.04.2017
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453317994
Preis: 12,99€

Bewertung: ★★☆☆☆

Kate und ihr Bruder Gabriel versuchen so gut es geht ein normales Leben zu führen, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch plötzlich taucht eine Gruppe mysteriöser Männer auf, die Gabriel in einer Nacht und Nebel Aktion mitnehmen. Kate hat Angst um ihn und beschließt ihren Bruder zu retten. Was sie jedoch nicht weiß, dass sie beide damit in tödliche Gefahr bringt. 

Das Cover hat etwas magisches. Das war es auch, was mich überzeugt hat das Buch zu lesen, denn es ist einfach sehr schön gestaltet, ohne zu kitschig zu wirken. 

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich bereits ein wenig skeptisch, ob die Geschichte wirklich was für mich ist. 
Nichtsdestotrotz hat mich das Cover überzeugt und auch ein wenig Neugier hat in die Entscheidung mit reingespielt. 
Meine Neugier wurde allerdings relativ schnell gedämpft, denn bereits der Anfang konnte mich überhaupt nicht packen. 
Ich habe bestimmt an die drei Tage gebraucht um die ersten 50 Seiten zu lesen. 
Danach wurde es zwar etwas besser, aber leider immernoch nicht gut. Die Handlung hat sich unglaublich gezogen, es ist immer das selbe passiert nur vor einem anderen Hintergrund und eventuell einem anderen Ausgang. 
Auch die Charaktere konnten mich gar nicht überzeugen.
Kate ist unglaublich anstrengend und auch wenn ihre Absichten vielleicht ehrenhaft waren, sie ist einfach nur naiv und dumm. 
Der einzige dem ich vielleicht ein wenig was abgewinnen konnte war Ian. 
Daher war ich auch ein wenig enttäuscht, dass er vergleichsweise nur eine kleine Rolle im Buch gespielt hat, vom Ende mal abgesehen. 
Die Szenen im Fort und auf den Einsätzen der Saighdear haben mir am Besten gefallen; da war wenigstens mal ein wenig Action. 
Generell wurde mir in während der ganzen Geschichte viel zu viel um den heißen Brei geredet. 
Die ganze Handlung hätte man Locker in 300 Seiten bauen können; auf über 500 Seiten wiederholt sich alles viel zu häufig und irgendwann wird es einfach nur noch anstrengend. 
Der Schreibstil war in Ordnung, wenn grade mal eine etwas spannendere Stelle im Buch kam, ist man schnell durchgekommen und konnte auch ein wenig in die Geschichte abtauchen, auf den weniger spannenden Seiten wirkte er allerdings ziemlich monoton. 

Fazit: Für meinen Geschmack ist das Buch leider viel zu eintönig und langgezogen, ohne große Spannungsmomente und interessante Charaktere - schade.

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